5 Tipps für Fitness-Anfänger

Du willst dein Leben aktiver gestalten, findest an Fitness immer mehr Gefallen, sprudelst vor Motivation, doch weißt nicht ganz recht, wie du loslegen sollst? In diesem Artikel liefere ich dir 5 knackige Tipps, die dir den Einstieg in den Fitnesslifestyle erleichtern sollen.

 Tipp 1: Training ist wichtig, aber Ernährung auch.

Logisch – Training wird dich fitter machen, aber ohne die richtige Ernährung bleiben schnelle (sowie langfristige) Erfolge aus und deine im Gym verbrachten Stunden sind quasi umsonst. Natürlich ist es nicht möglich, von heute auf morgen deine gesamte Ernährung umzustellen – es handelt sich um einen Prozess, in dem du lernst, Schritt für Schritt bewusster mit deiner Nahrung umzugehen und dich gesünder und ausgewogener zu ernähren.

Tipp 2: Weniger ist mehr.

Wie in vielen Lebensbereichen bewahrt sich die Aussage „weniger ist mehr“ auch bei der Trainingsplanerstellung für Anfänger. Dein Körper ist keine Belastung in Form von Krafttraining gewohnt, weshalb zu Beginn schon minimale Reize ausreichen, um eine Anpassung (also Muskelwachstum) deines Körpers zu erzielen. Ich rate ganz klar jedem Anfänger zu einem Ganzkörpertrainingsplan, welcher 2-3 mal wöchentlich durchgeführt werden sollte. Die Frequenz der Trainingseinheiten sollst du natürlich deiner benötigten Regenerationszeit anpassen – diese liegt bei den meisten bei ungefähr 48 Stunden, jedoch lässt sich das wie immer nicht pauschal sagen. Vor allem die Faktoren Schlaf und Ernährung beeinflussen deine Regeneration enorm.

Verwirf also bitte den Gedanken von 10 Sätzen Bizepscurls oder 20 verschiedenen kreativen Booty-Übungen, sondern konzentriere dich auf Grundübungen, die mehrere Muskelgruppen beanspruchen. Meine Favoriten in einem Ganzkörpertrainingsplan für Anfänger sind Variationen der folgenden Übungen: Kniebeugen, Latzug oder Rudern, Bankdrücken und Schulterdrücken. Warum ich Kreuzheben nicht aufzähle? Kreuzheben (Deadlift) ist in meinen Augen für Anfänger eine zu anspruchsvolle Übung, bei der man dem Körper mehr Schaden als Nutzen zuführen kann, sofern die Technik nicht sauber ist.

Tipp 3: Der Muskel wächst im Schlaf.

Wie in Tipp 2 bereits kurz angeschnitten, beeinflusst der Faktor Schlaf die Regeneration und ohne ausreichend Regeneration wird sich dein Körper schwer tun, Muskeln aufzubauen. Viele denken, der Muskel würde während des Trainings wachsen – dem ist leider nicht ganz so. Das Training ist dazu da, dem Körper zu zeigen, dass der beanspruchte Muskel mehr Gewicht bewältigen muss und deshalb vermehrt Muskelmasse benötigt wird. Tatsächliches Muskelwachstum findet jedoch erst nach dem Training, während der Regeneration (Erholung/Adaption des Körpers) statt.

Tipp 4: Setze dir Zwischenziele.

Ganz ehrlich: „Ich will alles und am liebsten sofort“ ist sicher ein Gedanke, den jeder von uns schon mindestens einmal hatte. Die meisten von uns zählen ja nicht unbedingt zu den geduldigsten Menschen (ich gehöre definitiv zu dieser Gruppe), aber gute Dinge brauchen Zeit und so baut man nun mal nicht von heute auf morgen 10 Kilogramm Muskelmasse auf oder 10 kg Fett ab. Deshalb ist es wichtig, dass du dir mehrere kleine, kurzfriste Ziele setzt, die dich schlussendlich zu deinem Metaziel bringen.

Tipp 5: Überblick über die Fortschritte behalten. 

Hast du dich schon mal dabei erwischt, deine Fortschritte nicht oder nur minimal wahrzunehmen? Ich schon. Oft sieht man die eigenen Veränderungen einfach nicht, obwohl man von außen einiges an Feedback bekommt. Um Demotivation aufgrund mangelnder Fortschritte zu vermeiden, halte ich meine Form daher gerne in Form von Fotos oder Videos fest, um dadurch objektiv einen Vergleich durchführen zu können. Worauf ich hingegen (zumindest auf kurzfristige Sicht) wenig achte, ist die Waage. Denn es kann schon mal leicht vorkommen, dass ich von einem auf den anderen Tag 2 Kilo mehr wiege – dass es sich hierbei jedoch weder um Fett, noch um Muskulatur handeln kann, ist kein Geheimnis. Über einen längeren Zeitraum jedoch, kann man Fortschritte sehr wohl an Hand des Körpergewichtes messen – allerdings sagt das Gewicht wenig über die Form aus, da eine Gewichtsabnahme auch bedeuten kann, dass der Körper Muskulatur abgebaut hat.

Viel Erfolg mit deinem Einstieg ins Fitnessleben. Hast du noch weitere Fragen zu einzelnen Punkten oder wünscht dir bestimmte Punkte ausführlicher behandelt, dann lass es mich wissen! Ich freue mich wie immer über Fragen sowie Anregungen zu neuen Blogposts.

 

2 Kommentare zu „5 Tipps für Fitness-Anfänger“

  1. Hallo Lisa,
    Mein Neujahrsvorsatz ist wie in deinem Blog beschrieben mal wieder Sport zu treiben! Deine Bilder haben mich sehr inspiriert bei meiner Recherche nach einem Fitness Center in meiner Nähe.

    Soweit ich weiß, bist du bei Fit Inn Mitglied. Hast du schon mal erwägt auf McFit umzusteigen? Ich möchte mich in Wien Meidling bei einem Fitness Studio registrieren, jedoch bin ich mir nicht sicher welches Studio besser wäre. Ich möchte vor allem auf Ausdauer (Vorwiegend Laufband) setzen. Da ich seit der Matura keinen Sport mehr gemacht habe, was immerhin schon drei Jahre her ist, bin ich definitiv Anfängerin. Wichtig für mich wäre die Klientel, bedrohliche oder sehr aufdringliche Männer (ich bin verlobt und absolut nicht auf der Suche) bzw Leute die sich nur Prügeln wollen interessieren mich nicht. Hast du einen Tipp bezüglich der Auswahl? Fit Inn Philadelphiabrücke vs Mc Fit Breitenfurterstraße?
    Meine persönlichen Bedürfnisse
    + Möglichst viele Laufbänder, Cardio
    + Freundliche und friedliche Mitmenschen (Sowohl Frauen als Männer)

    Vielen Dank im voraus und liebe Grüße,
    Julie 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Julie! Danke für dein liebes Feedback! Ich war bevor ich im Fitinn begonnen habe, im McFit und wollte für mich einfach einen Studiowechsel 🙂 Das McFit ist wesentlich größer, aber Fitinn hat den Vorteil, dass ein separater Damenbereich vorhanden ist, der oft ganz angenehm zum Trainieren ist 🙂 Ich wurde zwar in keinem der beiden Studios blöd angegangen und würde behaupten, das Publikum ist sehr ähnlich, aber Fitinn finde ich fast angenehmer. Als Frau fühlt man sich im Fitinn definitiv besser aufgehoben 🙂 Ganz liebe Grüße, Lisa

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