Ein Montag der besonderen Art

Meine #Mondaymotivation wurde heute sowas von auf die Probe gestellt… Aber lest selbst:

Alle die mich kennen, wissen, dass ich Montage liebe und immer motiviert in die Woche starte. Heute habe ich seit einer Ewigkeit mal wieder einen richtig katastrophalen Montag erlebt. Diese unterhaltsame Chaos-Story muss ich einfach mit euch teilen.

Ins Bett kam ich gestern erst super spät, demnach hab ich mir den Wecker erst auf 9 Uhr gestellt, sodass ich zumindest auf meine 7 Stunden Schlaf kommen konnte. Der Wecker klingelte, aber anders als sonst habe ich mir gedacht „10 Minuten Chillen geht klar“. Schlechte Idee! Daraufhin bin ich natürlich wieder komplett eingepennt. Als ich dann endlich um 10:30 erwachte, könnt ihr euch denken, wie froh ich darüber war, verschlafen zu haben, denn ich wollte spätestens um 12 Uhr an der Uni sein…

Da ich gestern meinen gesamten Reis anbrennen hab lassen, musste ich in der Früh nochmals kochen, was ebenfalls sehr erfreulich war. Außerdem habe ich nach 20 Minuten erfolgloser Outfit-Suche aufgegeben und mir einfach irgendetwas Gemütliches angezogen. So stilunbewusst war ich (seit ich denken kann) erst sehr selten unterwegs. Wie bestellt war das Wetter selbstverständlich on point – nicht. Bin ich froh, dass ich noch kurzerhand einen Regenschirm in meine Tasche geschmissen habe.

Die Straßenbahn habe ich sogar ohne viel Stress erwischt und der Zug kam auch gleich – perfekt! Als mir die Stationen jedoch sehr unbekannt vorkamen, hab ich ein leichtes Panikgefühl entwickelt. Mir wurde klar, dass ich mich verlesen habe und den falschen Zug genommen habe. Bei einer mir unbekannten Station bin ich also mit gemischten Gefühlen ausgestiegen. Ich, als entspannte ruhige Person, habe einfach den Bahnsteig gewechselt und nachgesehen, wann der nächste Zug zurück fährt. Nice, 30 Minuten Wartezeit! Alternativplan? Es wird wohl einen Bus in der Nähe geben, dachte ich mir. Tatsächlich wurde ich schnell fündig, aber selbstverständlich habe ich diesen soeben verpasst. Danke Leben. Ich habe deshalb beschlossen, mich zu Fuß auf den Weg zur nächsten Ubahn-Station zu begeben.

Nachdem es immer stärker zu regnen begonnen hatte und ich bereits so lange unterwegs war, dass ich gleich auf den Zug warten hätte können, bekam ich die erfreuliche Nachricht von meinem lieben Handyanbieter, dass mein mobiles Internet aufgebraucht sei. Super Timing! Übrigens danke an die beiden lieben Autofahrer, die mir eine gratis Dusche ermöglicht haben. Zum Glück trug ich eine schwarze Leggins, die verkraftete das. Ich habe dann sogar wieder eine Busstation gefunden und bin die letzte Station zur Ubahn auf unnötig mit dem Bus gefahren. In Simmering angekommen, konnte ich echt nur noch lachen, als ich sah, wie viele Ubahn-Stationen ich noch vor mir habe. Nun ja, eine Stunde später als geplant, bin ich dann trotzdem noch an der Uni angekommen.

Was für ein sensationeller Start in die Woche… Aber he, immerhin weiß ich jetzt, wie der 11. Wiener Gemeindebezirk aussieht und konnte außerdem mein Cardiotraining für heute erledigen.

Meine Message zum Montag: An allem Negativen ist etwas Positives zu finden und von einem schlechten Start lassen wir uns den Tag nicht vermiesen. #MondayFunday

 

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