Trainingspausen akzeptieren

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, tägliches Training gehört für uns Fitnessfreaks einfach dazu. Ohne Training fühlen wir uns unausgeglichen und haben das Gefühl, unser Tag wäre unvollständig. Das Schwierigste am Kranksein stellt für mich das Akzeptieren der Trainingspause dar. Ich kann mich noch irrsinnig gut zurückerinnern, als ich vor ein paar Monaten nach einer Ewigkeit wieder krank wurde und dadurch von heute auf morgen aus meiner Trainingsroutine gerissen wurde.

Ganz ehrlich: ich kann euch nicht sagen, worunter ich mehr gelitten habe – unter der Verkühlung oder dem damit verbundenen Trainingsverbot. Mittlerweile bin ich wieder krank (danke für gar nichts, liebes Immunsystem). Jedoch sehe ich die Situation aus einem anderen Winkel und kann eine Trainingspause viel einfacher verkraften.

Mir wurde nämlich klar, dass ich – wie auch in allen anderen Lebenslagen – mit meiner Einstellung meine Zufriedenheit steuern kann und mich Jammern nicht weiter bringt. Mein Kopf musste also Akzeptieren lernen. Akzeptieren von Situationen, welche vom Plan abweichen. Um ehrlich zu sein, war es noch nie meine Stärke, gegebene Situationen zu akzeptieren, wenn sie nicht meinen Vorstellungen entsprachen.

Was ich dir mitgeben möchte? Wenn du zu einer Trainingspause gezwungen wirst, akzeptiere die Gegebenheit und halte nicht an den negativen Seiten der Situation fest. Das führt nur dazu, dass du dich in einen Teufelskreis aus negativen Gedanken begibst und die Unzufriedenheit immer größer wird. Versuche die positiven Aspekte zu sehen: Dein Körper lädt sich wie eine Akku auf, du gibst ihm die nötige Zeit um zu regenerieren und mit 100 % Power zurückzukommen. Außerdem hast du plötzlich Zeit für all die anderen Dinge, die du schon lange aufschiebst.

Wie ich meine freie Zeit verbracht habe, erzähle ich dir übrigens hier. Oh, und abschließend will ich noch eines los werden: Du verlierst nicht all deine Muskeln während ein oder zwei Wochen Trainingspause.

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